Rahmenplanung Horner Geest

Kategorie: Stadtplanung
Ort: Hamburg
AuftraggeberIn: Stadt Hamburg
Zeitraum: 2021 – 2022
Status: abgeschlossen
verantwortlicher Partner: Jan Schulz
Team: Viktor Laier, Marie Gunst, Johanna Schulte
Kooperation: Vandkunsten
Im Zuge der Verlängerung einer U-Bahn Linie in den Hamburger Stadtteil Horner Geest entstehen neue Potenziale für die Innenentwicklung. Der Stadtteil ist geprägt von Siedlungsstrukturen aus den 50er/60er Jahre sowie teilweise Nachverdichtungsstrukturen aus dem 80er Jahren. Mit der Erarbeitung des Rahmenplans sollen Mängel der mono- und dysfunktionalen Strukturen beseitigt werden und der Stadtteil zu einem dynamischen Stadtteil weiterentwickelt. Neben der Schaffung von neuem Wohnraum wurden Themen wie neues Stadtteilzentrum, Aufwertung der Freiflächen und zukunftsfähige Erschließung behandelt. Grundlage für den zu erarbeitenden Rahmenplan war der Entwurf vom Planungsbüro Vandkunsten, der in dem städtebaulich-freiraumplanerischen Werkstattverfahren „Zukunftsbild Stadtraum Horner Geest 2030“ erarbeitet wurde. Themenschwerpunkte von bb22 waren die tiefergehenden städtebaulichen Untersuchungen der Teilbereiche Zentrum und Kroogblöcke. Darüber hinaus wurde ein Variantenmodell für das im Zentrum geplante Gebäude entwickelt. Variante Kulturhaus + kommerzieller Riegel Variante Markthalle + Garten 

Das neue Kulturhaus mit Ausstellungsräumen orientiert sich zu den bestehenden kulterellen Nutzungen. Zur Haupterschließungsstraße orientieren sich Einzelhandelsnutzungen, Co-Working-Flächen, das Quartierscafé und weitere ergänzende Nutzungen.
Trichterartig öffnet sich der nördliche Gebäudeteil zum öffentlichen Platz und bietet genug Raum für eine Markthalle mit Verkaufs- und Standflächen. Im Gebäudeteil, der zur Straße ausgerichtet ist, werden soziale und kommerzielle Nutzungen untergebracht.